Rückkehr zur Jugend

Hallo zusammen! :waving_hand:

Ich möchte mit euch ein Thema teilen, das mich seit gut 10 Jahren beschäftigt: Gersten- und Weizengras-Säfte.

Warum überhaupt Gräser?

Kurz gesagt: Gräsersäfte werden manchmal als „vollwertige Nahrung“ bezeichnet, da sie eine Menge von Nährstoffen enthalten, die für den Aufbau und die Regeneration von Zellen sowie die Aufrechterhaltung des chemischen Gleichgewichts des Körpers benötigt werden.

Im Gras finden wir unter anderem:

  • viel Chlorophyll
  • Vitamine und Mineralstoffe
  • Aminosäuren
  • Karotinoide und Phytochemikalien
  • aktive Enzyme
  • Antioxidantien und Immunmodulatoren
  • zelluläre RNA und DNA in konzentrierter Form

Aus meiner Sicht ist das eine gute Sache als natürliche, konzentrierte Unterstützung der Ernährung (oft vertragen Menschen es besser als synthetische Nahrungsergänzungsmittel, die versuchen, Mängel nach schlechter Ernährung auszugleichen).


Gras als Proteinquelle

Graspulversaft kann mindestens 28 g Protein / 100 g enthalten
(zum Vergleich: Eier ~12 g, Huhn ~17,5 g).

Wichtig: Dieses Protein liegt hauptsächlich in Form von Polypeptiden (kürzere Aminosäureketten) vor, was die Aufnahme erleichtern und beschleunigen soll.


Chlorophyll, das „grüne Treibstoff“

Chlorophyll ist einer der Schlüsselbestandteile von Gräsern. Interessante Tatsache: Es ist ähnlich wie Häm (der Teil des Hämoglobins, der Sauerstoff transportiert).
Unterschied: Häm bindet Eisen, Chlorophyll Magnesium.

Wichtiger praktischer Hinweis: Chlorophyll wird unter anderem über die Schleimhäute der Mundhöhle aufgenommen. Daher ist es ratsam, chlorophyllreiche Produkte kurz im Mund zu behalten, anstatt sie sofort wie einen Shot herunterzuschlucken.


„Verjüngende“ Wirkung (gemäß Forschung)

Laut Dr. Kubota von der Pharmazeutischen Universität Tokio enthält Gerstengrassaft angeblich das Molekül P4D1, das meiotische (reproduktive) Zellen aktivieren kann, die Enzyme enthalten, die die DNA-Reparatur und Proteinbindung unterstützen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Aktivität dieser Zellen ab.

Zusätzlich soll P4D1 eine starke entzündungshemmende Wirkung haben. Gerstengrassaft wird auch als reich an D1G1 und SOD (Superoxiddismutase) beschrieben, die ebenfalls entzündungshemmende und regenerationsfördernde Eigenschaften aufweisen.


Beispielhafte Zusammensetzung (pro 100 g Produkt)

Makro:

  • Protein: 25 g
  • Fett: 7,98 g

Mineralstoffe:

  • Kalzium: 321 mg
  • Eisen: 24,9 mg
  • Magnesium: 112 mg (im Quelltext erscheint auch ein zweites Magnesium: 2,45 mg, dies lasse ich als Kuriosität zur Überprüfung stehen)
  • Phosphor: 575 mg
  • Kalium: 3225 mg
  • Natrium: 18,8 mg
  • Zink: 4,87 mg
  • Kupfer: 0,375 mg
  • Selen: 2,5 mcg

Vitamine:

  • Vitamin C: 214,5 mg
  • Thiamin: 0,35 mg
  • Riboflavin: 16,9 mg
  • Niacin: 8,35 mg
  • Pantothensäure: 0,75 mg
  • Vitamin B6: 1,4 mg
  • Folsäure: 1110 mcg
  • Vitamin B12: 0,8 mcg
  • Vitamin A: 513 IE
  • Vitamin A (RE): 2520 mcg
  • Vitamin E: 9,1 mg

Ausgewählte Aminosäuren:

  • Threonin: 1,36 g
  • Isoleucin: 1,45 g
  • Phenylalanin: 1,82 g
  • Arginin: 2,03 g
  • Alanin: 2,28 g
  • Asparaginsäure: 4,31 g
  • Glutaminsäure: 4,35 g
  • Prolin: 1,57 g

In der Literatur beschriebene Wirkungen (Liste)

In Materialien über Gräser tauchen oft folgende Punkte auf:

  • Cholesterinsenkung
  • Immununterstützung
  • entzündungshemmende Wirkung
  • Quelle von Antioxidantien
  • Hautunterstützung
  • Steigerung von Kraft und Ausdauer
  • Verringerung des Risikos von Arteriosklerose
  • Neutralisierung von Pestiziden und krebserregenden Stoffen
  • Reduzierung freier Radikale
  • Unterstützung der DNA-Reparatur
  • Zellerneuerung und „verjüngender Effekt“
  • Unterstützung von Selbstheilungsprozessen (u.a. durch die Beteiligung von Verbindungen, die mit Wachstumshormonen in Verbindung gebracht werden)

Quelle: Steve Meyerowitz, „Gräser der Getreide, das wertvollste Heilmittel der Natur“

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